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Ortsteile Neufeld und Lind


Lent – Lint – Lind bedeutet im Niederdeutschen etwas schmal Begrenztes. Hier also der Streifen der Bauerhöfe, die sich zwischen den Anhöhen und dem Bruch des Altrheinmäanders aufgereiht finden.

Erwähnenwert ist der Seemannshof, ein ehemaliger, seit 1326 bezeugter Adelssitz. Das in reduzierter Form erhaltene Haupthaus stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Wenig weiter südlich an der Straße lag das Haus Padenberg, das bis 1929 zu Schaephuysen gehörte. Nach mehreren Zerstörungen ist jedoch nur noch ein Rest des Wassergrabens und der neuzeitliche Wirtschaftshof erhalten.

Der Kirchenmeister von Tönisberg Matthias Huers deutete bereits im Jahre 1731 die Bezeichnung Lind lautsprachlich als Lindenbaum. Ob er mit den zwei Füchsen die fast sich gegenüber wohnenden Adelsfamilien meinte, ist nicht überliefert.

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