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Landschaft in Rheurdt

Rheurdt und seine Ortsteile liegen inmitten einer naturbegünstigten Landschaft. Sanft ansteigende, zum Teil bewaldete Höhenzüge im Westen, waldumschlossene Wiesen und ehemalige Torfkuhlen entlang eines Altrhein-Mäanders zum Osten hin. Dieser Gegensatz entstand vor etwa 15 000 Jahren im Zuge der Saale-Eiszeit. Der Höhenzug von Tönisberg bis vor Oermten, mit der größten Erhebung des Saelhuysener Bergs  (80,3 m) wurde durch die vom Rheingletscher zurück gelassenen Schutt- und Geröllmassen gebildet. Bereits in der Bronzezeit entdecken Menschen den Vorteil der hochwasserfreien Anhöhen in Kombination mit der fruchtbaren Niederungslandschaft. Doch auch auf den Höhenrücken entstanden kleine Weiler, wo tiefere Lehmschichten Grundwasser speichern konnten, die durch Brunnen erschlossen werden konnten. Noch heute wird dieser Teil der Gemeinde größtenteils durch landwirtschaftlichen Anbau genutzt.

Wiesen, Weiden und Waldwirtschaft prägten hingegen den übrigen Teil entlang der geschlossenen Straßendörfer Rheurdt und Schaephuysen oder der Reihenhofsiedlung Lind. Der Brennstoffbedarf früherer Jahrhunderte schuf zudem durch Torfabbau eine fast durchgehende Kette kleinerer Wasserflächen (Kuhlen), deren malerisches Gepräge vom Wege aus zu betrachten ist.

Heute sind es die Windräder auf der Hochebene, die wieder den Energiebedarf des Menschen in der Natur widerspiegeln. Ein Erlebnis der Gegensätze für Wanderer, Reiter, Fahrrad- und Skaterfahrer. Aber auch der einfach nur Erholung Suchende wird das reizvolle Gepräge des intakten Landschaftsbildes mit seinem reichen Bestand an niederrheinischer Flora und Fauna schätzen lernen.

  

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