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Finanzierung für den Oermter Berg weiter gesichert

13.10.2017

„Der Kreis Kleve wird sich aus der Mitfinanzierung des Oermter Berges nicht zurückziehen, es bleibt bei der seit 1994 geltenden Kostenteilung von 60 % für den Kreis Kleve und jeweils 20 % von den Gemeinden Rheurdt und Issum.“

Diese gute Nachricht konnte Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen in der Ratssitzung am 09.10.2017 verkünden. Eine Begründung für den Schritt des Kreises konnte er allerdings nicht liefern.

Beide Gemeinden hatten sich mit gleichlautenden Ratsbeschlüssen gegen einen Rückzug des Kreises aus der Finanzierung des Oermter Berges ausgesprochen. Die Pläne des Kreises hätten den Fortbestand des Oermter Berges als „Stätte der ruhigen Erholung“ ernsthaft in Gefahr gebracht.

Denn die Kommunen, die den Betrieb der Freizeitstätte, die im Eigentum des Kreises Kleve steht, kostentechnisch mitfinanzieren, hätten die Gesamtkosten von ca. 135.000 € jährlich nicht allein aus ihren Haushalten finanzieren können. Auch das Angebot des Kreises, die Kommunen mit einer Einmalzahlung von 1 Mio. Euro zu entschädigen, sahen die Ratsgremien als nicht nachhaltig genug an.

Nachdem die Finanzierung und der Fortbestand des Volksparks Oermter Berg jetzt gesichert sind, schlägt Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen vor, in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Politik des Kreises und der Kommunen, der beteiligten Verwaltungen und der auf dem Oermter Berg arbeitenden Institutionen und Vereine zu untersuchen, wie Pflege, Instandsetzung und weitere Attraktivitätssteigerungen kostentechnisch transparent gestaltet werden können.

Blick auf den Spielplatz am Oermterberg